Birka-Mädchen wohl keine Schwedin

April 2nd, 2013

Isotopenanalysen an den Knochen des sogenannten “Birka-Mädchens” haben nachgewiesen, dass die etwa Sechsjährige nicht einmal aus Schweden stammt. Bestattungsweise und Grabausstattung ließen bereits vorher daran zweifeln, dass sie in Schweden beheimatet war. Die neuen Analysen legen nun eine Herkunft aus Dänemark oder Norddeutschland nahe.

Artikel von thelocal.se

www.thelocal.se/47044/20130329/

Der (Auft-)Ritt der Walküre

März 9th, 2013

Hobbyarchäologen haben nahe Hårby/Dänemark einen kleinen Anhänger in Gestalt einer Waffen tragenden Frauenfigur gefunden:

Artikel des Guardian:

Flight of the Valkyrie

Wikinger in Schottland

Februar 21st, 2013

Wen es derzeit nach Schottland verschlägt, kann im dortigen Nationalmuseum eine Ausstellung zur Wikingerzeit genießen, die in Zusammenarbeit mit dem Statens Historiska Museum in Stockholm entstanden ist und bereits im vergangenen Jahr im Drents Museum gastierte. Folgender Trailer macht Lust auf mehr:

Hier geht es außerdem zur Homepage der Ausstellung.
(Quelle: www.nms.ac.uk/)

Holzkopf

Februar 19th, 2013

Bei den Ausgrabungen im Schleswiger Hafengang 11 wurde im Jahr 2007 neben einem reichen Fundmaterialspektrum unter anderem der obere Teil einer Holzfigur aus Eichenholz gefunden. Die Figur besteht aus Eichenholz und zeichnet sich durch ihre großen Mandelaugen und den geschwungenen Schnurrbart aus. In der Forschung wird aufgrund ähnlicher Funde im russischen Raum diskutiert, ob es sich hierbei evtl. um einen slawischen Hausgott - und somit einen “Einwanderer” nach Schleswig - oder doch ein heimisches Stück handelt. Funde ähnlicher Figuren in weiteren nordeuropäischen Ausgrabungen lassen eine regional gebundene Interpretation zumindest als fragwürdig erscheinen.
Wenig hilfreich in dieser Diskussion ist, dass die Figur keinerlei Merkmale trägt, die auf eine mögliche Nutzung, beispielsweise als Verzierung an einem Möbel, hinweisen könnten. Fest steht allerdings allerdings die Datierung des inzwischen in der Forschung als “Schleswigmann” bekannten Figürchens: Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Der Schleswigmann, geschnitzt von Ralph Schmidt

Die hier gezeigte Figur ist nach Vorlage des Originalfundes von Ralph Schmidt geschnitzt worden. Da die ursprüngliche Funktion nicht bekannt ist, haben wir uns für eine fragmentarische Widergabe des Fundzustands entschieden. Obwohl die Figur nach Vorlage entstanden ist, hat sie naturgegeben ein paar kleine Abweichungen von der Originalvorlage. - Ein vollkommen normaler Zustand bei Handwerksprodukten. Die Kunst von Ralph bestand allerdings darin, dass unsere Figur dadurch nicht einfach nur individuell ist, sondern an Leben gewonnen hat.

Wie schon früher gilt: Wer ähnliche Wünsche hegt oder sich über Ralphs andere Arbeiten einfach nur informieren möchte, wird auf seiner Homepage fündig:

http://sundisch-loepelmaker.jimdo.com

“Es gab einen Mann…”

Februar 7th, 2013

…ist ein beliebter Anfang isländischer Sagas (so auch der Grettis Saga). Eine in diesem Jahr erscheinende Dokumentation könnte einen spannenden Einblick in die Welt der Sagas bieten. - Der Trailer ist zumindest schon einmal vielversprechend:

Journey’s End - Trailer from Ferdalok on Vimeo.

Quelle: vimeo.com